Liebe Reitsportfreunde,

auf unserer Reitanlage steht der Sport mit unseren Pferden im Vordergrund. Ein optimaler Reitbetrieb und die Erhaltung unserer Reitanlage sind unser gemeinsames Ziel. Die nachstehende Betriebsordnung dient unserer Sicherheit und einem angenehmen Miteinander. Die Reitsportanlage wird von Manuel Heise und Urte Freytag betrieben.

 

Allgemeines

  1. Hunde --ausgenommen derjenigen, die zum Betrieb gehören-- sind im Bereich der gesamten Reitanlage anzuleinen und im vorraus abzuklären, da die Betriebseigene Hunde ihren Revier natürlich auch verteidigen. Hundekot ist unverzüglich vom Hundebesitzer zu entfernen.

  2. Beschädigungen und Verunreinigungen jeglicher Art sind vom Verursacher umgehend zu beseitigen; ggf. ist die Beseitigung / Instandsetzung vom Verursacher zu veranlassen. Schäden sind darüber hinaus den Betreibern anzuzeigen.

  3. Die Betreiber haften nicht für Schäden, Verlust oder Unfallfolgen die durch Privatpferde entstehen. Die Betreiber und dessen Erfüllungsgehilfen haften ferner nicht für Schäden, die gegenüber Personen, Pferden oder anvertrautem Gut verursacht werden.
    Desgleichen haftet er nicht für Verluste durch Feuer, Diebstahl oder andere Ereignisse an privatem Eigentum der Kunden oder Besucher.

  4. Jeder Pferdebesitzer (Anlagennutzer und/oder Einsteller) ist verpflichtet, eine eigene Tierhalterhaftpflichtversicherung abzuschließen, die alle in Frage kommenden Risiken abdeckt (z. B. fremde Reiter, Weidegang).

  5. Ab 22:00 bis 07:00 Uhr ist absolute Stallruhe. In dieser Zeit ist das Betreten der Anlage untersagt. 

     

Pensionsbetrieb/Reitschulbetrieb

 

  1. Der Pensionspreis ist bis zum 3. eines jeden Monats im Voraus zu entrichten. Gehört ein Pferd mehreren Besitzern, so ist jeder Teilbesitzer für den vollen Pensionspreis haftbar.

Im Preis enthalten sind die Einstellung des Pferdes, Futter und füttern, Einstreu und einstreuen sowie die Benutzung der Sattelkammer und die Anlagennutzung. Nicht enthalten sind Hufschmiede- und Tierarztleistungen.

  1. Es dürfen nur seuchenfreie Pferde eingestellt werden. Im Zweifelsfall ist der Vorstand berechtigt, auf Kosten und Haftung des Einstellers eine veterinärmedizinische Seuchenfreiheitsbescheinigung einzuholen.
    Treten unter den eingestellten Pferden Seuchen oder ansteckende Krankheiten auf, welche den Gesamtbestand gefährden, so sind die Betreiber berechtigt, nach Anhörung von mindestens zwei Tierärzten alle zum Schutz der eingestellten Pferde erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Widersetzen sich Pferdebesitzer diesen Maßnahmen, kann der Betreiber die sofortige Entfernung ihrer Pferde und, sofern durch ein solches Verhalten Schaden entstanden ist, Haftung verlangen. Entstehen dem Betreiber durch Maßnahmen, welche er zur Verhinderung oder Bekämpfung von ansteckenden Krankheiten oder Seuchen im Interesse der eingestellten Pferde treffen muss, Kosten, so werden diese Kosten auf die Pferdebesitzer umgelegt.

  2. Kündigungen von Boxen müssen spätestens mit einer Frist von einem Monat zum darauffolgenden Monatsende erfolgen. Für vorübergehend aus dem Stall genommene Pferde erfolgt nur eine Erstattung des Futtersatzes.

  3. Monatsabo´s beziehen sich auf einmal in der Woche reiten.

  4. Monatsabo´s sind im voraus eines Monats zu entrichten.

  5. Monatsabo´s sind nur in der Familie übertragbar.

  6. Reitstunden die rechtzeitig abgesagt werden können binnen 7 Tagen nachgeritten werden.

  7. Reitstunden die nicht mind. ein Tag vorher abgesagt werden müssen berechnet werden und können nicht nachgeritten werden.

Nutzung der Reithalle und der Außenplätze

  1. Es gelten die allgemeinen Bahnregeln.

  • Vor Betreten oder Verlassen der Bahn ist laut „Tür frei“ zu rufen. Erst nach Erwiderung eines in der Bahn Befindlichen „Tür ist frei“ darf die Bandentür geöffnet werden. Ansonsten sind die Bandentüren geschlossen zu halten bzw. unverzüglich wieder zu schließen. Der/diejenige der/die die Tür zum Öffnen freigibt, muss sich vorher davon überzeugen, dass ein gefahrloses Öffnen der Tür und Betreten der Halle für alle in der Bahn Befindlichen gegeben ist.

  • Auf- und Absitzen sowie Halten zum Nachgurten etc. erfolgt in der Mitte eines Zirkels oder auf der Mittellinie.

  • Von anderen Pferden ist immer ein ausreichender Sicherheitsabstand nach vorne und ein Zwischenraum zur Seite von mindestens 2,50 m bzw. einer Pferdelänge einzuhalten.

  • Schritt reitende oder pausierende Reiter lassen trabenden oder galoppierenden Reitern den Hufschlag frei. Durchparieren zum Schritt oder Halten erfolgt erst auf dem zweiten Hufschlag.

  • Wird gleichzeitig auf beiden Händen geritten, ist rechts auszuweichen. Reiter auf der linken Hand haben Vorrang auf dem Hufschlag. Ganze Bahn hat Vorrang vor Zirkel und Wechsellinie.

  • Grundsatz: Reiten geht vor Longieren und frei Bewegen. Die Reitschule hat Vorrang.

  1. Im Schulunterricht ist ein Reithelm nach Norm DIN EN 1384 zu tragen.

  2. Das Reiten von Privatpferden geschieht auf eigene Gefahr.

  3. Während des Reitbetriebes ist das Betreten der Reitbahn untersagt. Laute Unterhaltung, Peitschenknallen und andere störende Geräusche sind zu unterlassen.

  4. Die Benutzung der Trainingshindernisse steht allen Reitern frei. In der Halle sind, außer bei der Springarbeit, alle Hindernisse außerhalb der Reitbahn aufzubewahren.

  5. Zur Vermeidung von Verbissschäden an der Holzkonstruktion ist das unbeaufsichtigte Laufen-lassen von Pferden in der Reithalle nicht gestattet.

  6. Die Anlage ist stets in einem aufgeräumten Zustand zu verlassen. Sofern keine anderen Reiter beim Training gestört werden, sind die Pferdeäppel nach dem Reiten zu beseitigen.

  7. Die vorgenannten Bestimmungen gelten sinngemäß auch für die Außenplätze (Dressurplatz: absolutes Longier Verbot).

  8. Pferde sind an den dafür vorgesehenen Einrichtungen und Anbinderingen in geeigneter Form anzubinden. Das Anbinden von Pferden an Geländern und den Einfassungen der Plätze ist nicht gestattet.

  9. Das Tierschutzgesetz in Deutschland ist als Gesetz zu dem Zweck erlassen worden, „aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen (§ 1 Satz 1 TierSchG). Der Grundsatz des Tierschutzgesetzes lautet: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen“ (§ 1 S.  2 TierSchG). Darauf verpflichten sich alle Vereinsmitglieder, Gäste und Nutzer der Reitanlage.

  10. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) setzt als übergeordnete Ziele des Turniersports Tierschutz, Chancengleichheit und Unfallverhütung. Dazu hat sie Regeln als Bestandteil der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) erlassen, die insbesondere Turnierreiter und -fahrer, Voltigierer, aber auch alle anderen Pferdefreunde auf unserer Anlage akzeptieren und danach handeln.